Liebe Leserinnen und Leser,

Redakteur Michael Krause
Redakteur Michael F. Krause

die RHD (Englisch: Rabbit Haemorrhagic Disease, übersetzt: Kaninchenbluterkrankheit) ist seit Langem bekannt und eine große Herausforderung in der Rassekaninchenzucht sowie der Kaninchenhaltung. Erstmals trat sie in den 1980er-Jahren in China auf und erhielt deshalb auch den landläufigen Namen „Chinaseuche“. Viele Jahre lang konnten die Züchter auf einen verlässlichen Impfstoff zurückgreifen, und die Krankheit verlor ihren Schrecken. Mitte der 2010er-Jahre schlug dann aber die neue Variante RHDV-2 in vielen Beständen gnadenlos zu. Doch auch diese Form der RHD konnte aufgrund neuer, angepasster Impfstoffe weitgehend eingedämmt werden. „Es war aber zu erwarten und ist auch in Zukunft weiter damit zu rechnen, dass sich die Viren weiter verändern. Aktuell verbreiten sich, (…) von Frankreich ausgehend, wieder neue, veränderte Stämme“, erklärt Dr. med. vet. Melanie Leibold. Auf den Seiten 46 ff. berichtet die Tiermedizinerin daher ausführlich über den aktuellen Forschungsstand in Sachen „Chinaseuche“.





Michael F. Krause, Redaktion Kaninchenzeitung