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KlZV W 915 Freckenhorst – Erfolge auf der 74. LV-Schau 2016 in Hamm

26.05.2016

Marie Schneyer © Privat

Jungzüchterin Marie Schneyer mit der erfolgreichen weißen Rex-Häsin, 97,5 Pkt.

KlZV W 915 Freckenhorst – Erfolge auf der 74. LV-Schau 2016 in Hamm

Mit hohen Auszeichnungen kehrten im Januar die Rassekaninchenzüchter des Vereins W 915 von der LV-Schau der Westfälischen Rassekaninchenzüchter aus Hamm zurück.

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Insgesamt stellten die Kaninchenzüchter 4026 Tiere der verschiedenen Rassen in unterschiedlichen Großen und in vielfältigen Farbgebungen aus. Angefangen beim Deutschen Riesenkaninchen mit einem Gewicht bis zu etwa 9 kg bis zum 1,1 kg leichten Zwergkaninchen, war vielerlei zu sehen. Es waren auch 37 Neuzüchtungen vertreten. In der separaten Jugendabteilung waren 477 Rassekaninchen ausgestellt.

Angeschlossen an diese Schau war auch eine Erzeugnisausstellung der Handarbeits- und Kreativgruppe. Hier wurden durch die LV-Mitglieder 72 Exponate präsentiert.

Am Sonntagmorgen fand die 4. Kanin-Hop-Landesmeisterschaft statt. Es gingen 72 Kaninchen mit ihren Begleitern an den Start und ermittelten den Landesmeister. Die Zentralhallen in Hamm sind eine hervorragende Adresse für Ausstellungen. So waren u. a. die Siegerkaninchen in besonderer Weise in der Arena ausgestellt.

Vom Freckenhorster RKZV W 915 beteiligten sich sechs Züchter, wobei drei Jugendliche unter 18 Jahren in der separaten Abteilung vertreten waren. Mittwochs wurden die 40 Rassekaninchen der Freckenhorster Züchter in Fahrgemeinschaften zu den Hammer Zentralhallen transportiert. Am Donnerstag wurde die Bewertung der Kaninchen nach dem Standard des ZDRK durch 64 Preisrichter vorgenommen. Die Bewertungserfolge nach einem 100-Punkte-System, wobei Gewicht, Körperform, Felle, Rassemerkmale und Pflegezustand begutachtet wurden. Die Bewertungsurkunde beinhaltet sechs Positionen, wobei das Ergebnis 92 Pkt. „gut“, ab 94 Pkt. „sehr gut“ und ab 96,5 Pkt. „hervorragend“ und ab 97 Pkt. „vorzüglich“ erhält. Das Erreichen einer Punktzahl von 98 ist außergewöhnlich und kommt sehr selten vor.

Am Freitag tagte die Vergabekommission, stehend aus acht Fachleuten. Erst am Freitagabend erfuhren die Züchter über das Internet von ihren Ergebnissen. Besonders erfolgreich waren wieder einmal die Jungzüchter. Laurenz Hustert erzielte 1x 96, 1x 96,5 und 2x 97 Pkt. Die Gesamtbewertung von 386,5 Pkt. erbrachte ihm den Züchterleistungspreis für ZG. Desweiteren stellte er seine Zwergwidder, wildfarbig, zur Schau. Hier erreichte er 95,5, 96 u. 97 Pkt. – Ehrenpreis. Marie Schneyer war mit ihren Rexkaninchen, weiß, sehr erfolgreich. Sie erreichte 3x 96,5 u. 97,5 Pkt. Mit insgesamt 387 Pkt. wurde sie Landesmeisterin der Jugend. Gleichzeitig erhielte sie eine Medaille vom ZDRK. Auch Cedric Becker hatte Erfolg. Mit seinen Zwergkaninchen Löwenkopf, rhönfarbig, bekam er 94,5, 95, 95,5 u. 96,5 Pkt. Mit seiner Rasse wurde er ebenfalls Landesmeister Jugend, erhielt die LV-Medaille und wurde mit dem Züchterleistungspreis für Zuchtgruppen ausgezeichnet. Reinhard Bruns hatte acht seiner Satin-Elfenbei zur Schau gestellt, 2x 96 und 6x 96,5 war sein Erfolg. Der Englische-Schecken-Züchter Franz Strotmeier erreichte 2x 95, 3x 95,5 und 3x 96 Pkt. und erhielt den ZG-Preis. Berni Rahr war mit seinen Hermlin-Zwergkaninchen, weiß, vertreten. Diese erhielten 95,5, 3x 96, 3x 96,5, 3x 97, 97,5 und sogar 98 Pkt. Berni Rahr war der erfolgreichste Züchter des LV-Schau. Er stellt mit 98 Pkt. das Siegertier, wurde mit 389 Pkt. Landesmeister, war mit seiner ZG der beste Züchter der gesamten Schau mit über 4000 Tieren und erhielt die hohe Auszeichnung „silberne Plakette vom ZDRK“ sowie für zwei Sammlungen, bestehend aus je vier Tieren, den Züchterleistungspreis für ZG.

Dass so ein großer Erfolg gefeiert werden musste, versteht sich von selbst. So hatten sich Bekannte und Freunde von Berni am Samstag auf den Weg nach Hamm gemacht. Treffpunkt war 14 Uhr in der Arena beim Siegertier. Als erstes wurde ein Gruppenfoto mit den Erfolgstieren gemacht. Dann knallten die Sektkorken. Für die Jugendlichen und Fahrer gab es alkoholfreien Sekt. Die zahlreichen Kinder waren mit Orangensaft sehr zufrieden. In der Zeit von 15 bis 16 Uhr fand eine Führung mit Theo Weinstroer durch die Schau statt. Ab 16 Uhr war gemeinsames Kaffeetrinken in der Arena angesagt. In gemütlicher Runde verbrachten alle hier den restlichen Nachmittag. Die Freckenhorster Besucher zählten zu den Personen, die die Schau als „Letzter“ verlassen haben.

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