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25. Bundes-Rammlerschau 2015 in Ulm

06.01.2017

25. Bundes-Rammlerschau in Ulm © Michael F. Krause

25. Bundes-Rammlerschau brillierte mit Organisation auf höchstem Niveau

Das Land Baden-Württemberg behauptet bekanntlich von sich beziehungsweise seinen Einwohnern, alles zu können – außer Hochdeutsch. Nach der 25. Bundes-Rammlerschau am 31. Januar und 1. Februar 2015 in den Messehallen in Ulm kann dieser  Slogan getrost auch auf den Landesverband Württemberg-Hohenzollern übertragen werden, war es doch eine bis ins kleinste Detail sorgfältig vorbereitete und in der Ausführung nahezu perfekte Veranstaltung.

Zahlen lügen nicht

Was in der winterlichen, letzten Januarwoche in der Messe Ulm los war, belegen eini ge Zahlen eindrucksvoll. Rund 9 400 Rassekaninchen zur Bundes-Rammlerschau und über 4 000 Rassekaninchen sowie mehr als 100 Exponate zur angeschlossenen Landesverbandsschau Württemberg-Hohenzollern verteilten sich auf vier große Hallen. 400 freiwillige Helfer unterstützten das Event in den verschiedenen Bereichen wie EDVAbteilung, Versorgung der Tiere und Bewirtung. Um die Gehege, in denen während der Schauwoche 750 Kleinballen Stroh, 500 Kleinballen Heu und rund neun Tonnen  Pellets landeten, an und abzutransportieren, wurden elf Sattelzüge benötigt. Zur  Bewertung aller Tiere waren etwa 230 Preisrichter auf den Beinen.

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Keine 37 Stunden

Beeindruckendes Zahlenwerk, in der Tat. Doch ist hier kein nennenswerter Unterschied zu vergleichbaren Veranstaltungen auszumachen. Was also hat das Team um Ausstellungsleiter Ulrich Hartmann, seines Zeichens LVVorsitzender Württemberg-Hohenzollern und ZDRKSchriftführer, so anders gemacht? Salopp formuliert, könnte man es auf die Formel „Das Gesamtpaket hat gepasst“ bringen, doch das würde der Leistung aller Beteiligten nicht gerecht. Ein wichtiger Faktor war sicherlich die ausgezeichnete Atmosphäre. Schon im Vorfeld hatte der Landesverband auf der Homepage der 25. Bundes-Rammlerschau vom Aufbau berichtet und dabei auf die hervorragende Grundstimmung verwiesen. Dass dem so war, lag maßgeblich an der gelungenen Kommunikation über alle Ebenen. Vom Ausstellungsleiter über die Hallenmeister bis hin zu den „normalen“ Helfern war ein durchgehender Informationsfluss gewährleistet. Jeder wusste um seine Aufgaben und konnte im Zweifelsfall jederzeit an den zuständigen Ansprechpartner verweisen. Pampige oder inkompetente Antworten,  planlose Helfer? Fehlanzeige! Ein Rad griff ins andere, und nur so war es schließlich möglich, dass von der Einlieferung am 28. Januar über die zwei Bewertungstage bis hin zur Übermittlung der gesamten Katalogdaten an die Druckerei am späten Abend des 29. Januar weniger als 37 Stunden vergingen. Und das ist wirklich beeindruckend!

Redaktionell aufbereiteten Bericht inklusive zahlreicher Bilder von der Veranstaltung und der Siegertiere auch in Ausgabe 7/8|2015 der Kaninchenzeitung.

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An den Richtertischen

Bei den Bewertungsarbeiten zeigte die Ausstellungsleitung exzellentes Geschick. Einen reibungslosen Ablauf bei der Einlieferung der Tiere am 28. Januar zu gewährleisten und gleichzeitig die finalen Vorbereitungen für die noch am selben Abend stattfindende Bewertung zur Landesverbandsschau Württemberg-Hohenzollern zu treffen ist aller Ehren wert. Dass die Preisrichter erst mit einer etwa einstündigen Verspätung starten konnten und noch nicht alle Tische bereitstanden, waren zwei kleine, zu verschmerzende Schönheitsfehler. So waren die etwa 80 Preisrichter und zahlreichen Helfer teilweise bis nach Mitternacht beschäftigt. Viel Zeit zum Erholen blieb ihnen nicht, denn bereits am nächsten Tag musste sich ein Großteil der Preisrichter gegen 7.30 Uhr wieder zur Bewertung der Bundes-Rammlerschau in der Messe Ulm einfinden. Zwar gab es auch dann kleine Anlaufschwierigkeiten, doch als es schließlich losging, lief es erneut wie am Schnürchen. Auch die  Tische standen diesmal, entsprechend gekennzeichnet, bereit, und die Richterteams –  wie üblich wurde im ABCD-Modus bewertet – fanden sich schnell zusammen. Kurze Wege wurden dadurch gewährleistet, dass Ersatzkarten bei Bedarf direkt in den Hallen erhältlich waren. Eine weitere organisatorische Glanzleistung der Schauleitung stellte die Verpflegung dar: Preisrichter und Helfer wurden hallenweise in die Kantine geholt, sodass einerseits durchgehend bewertet wurde – dies kam vor allem der EDVAbteilung zugute –, andererseits aber auch die Helfer in der Küche nicht von einem Massenansturm an Preisrichtern und Zuträgern überfordert wurden.

Preisrichter in der Kritik

Keine Schau ohne Preisrichterschelte – könnte man meinen. Wer sich unmittelbar nach der Bewertung in der Kantine aufhielt oder am Schauwochenende zwischen den Gehegen bewegte, wurde zwangsläufig mit Stimmen zur Leistung der Preisrichter konfrontiert. Doch sind die Herren in Weiß auch nicht immer zu beneiden. Wer am Schauwochenende erstmals vor den Gehegen einer Bundes-Rammlerschau steht, kann vermutlich kaum
nachvollziehen, was die Preisrichter eigentlich geleistet haben. Diejenigen, die sich etwa bei der Landesverbandsschau Württemberg-Hohenzollern über völlig falsche Bewertungen hinsichtlich der Farbe beklagten, wussten vermutlich nicht, dass eine korrekte Bewertung in diesem Bereich leider gar nicht möglich war: Bei schlechter Beleuchtung eine Abend/Nachtbewertung durchführen zu müssen ist schlichtweg nicht das Gelbe vom Ei – farbliche Feinheiten konnten unter solchen Bedingungen einfach nicht erkannt werden. Bei der Bundes-Rammlerschau herrschten mit wärmeren und lichtdurchfluteten Hallen deutlich bessere Rahmenbedingungen.

Allerdings traten dort die Unterschiede in der Bewertungsarbeit der einzelnen Vereinigungen auffallend deutlich hervor – immerhin waren rund 220 Preisrichter aktiv. Dabei ist es nun einmal so, dass im Verband nicht flächendeckend einheitlich bewertet wird. So ist ein vTier im hohen Norden noch lange kein vTier im tiefsten Süden – und umgekehrt. Das Bewertungsniveau schwankt einfach zu sehr, wie bei bunt gemischten Preisrichtergruppen immer wieder deutlich wird. Gleiches gilt stets aufs Neue für die Bewertungsurkunden: Während einige Vereinigungen regelrechte Romane verfassen und den Züchtern so wertvolle Hinweise geben, glänzen andere durch reine Zahlenauflistungen – selbst wenn laut Statuten eigentlich eine Bemerkung hätte notiert werden müssen. Diese Nachlässigkeit mussten die Berichterstatter der Kaninchenzeitung gleich mehrfach registrieren.

Auch muss die Frage erlaubt sein, wie sinnig ein so kompakter Bewertungsablauf von Landesverbands zu Bundes-Rammlerschau eigentlich ist. Der DPV verbietet zwei Bewertungen an einem Tag und sanktioniert Zuwiderhandlungen drakonisch – Beispiele dafür sind hinlänglich bekannt. Der Umstand, dass in Ulm viele Preisrichter keine sieben Stunden Erholungspause von einer Bewertung zur nächsten hatten, war deren Leistung sicherlich auch nicht förderlich. Kurzfristige und unnötige Ausfälle von Preisrichtern – nicht nur in Ulm – werfen zudem kein gutes Licht auf diese Gilde. Dennoch ist es, unter anderem wegen der zuvor genannten Argumente nicht gerechtfertigt, schlechte Bewertungsarbeit nur an einzelnen Preisrichtern festzumachen.Vielmehr sind die Vereinigungen, allen voran DPV und ZDRK, gefordert, diese Probleme in den Griff zu bekommen. Ansatzpunkte gibt es reichlich, sie aber an dieser Stelle zu diskutieren, würde den Rahmen sprengen.

Die Züchter nehmen große Mühen, Zeit und Kosten auf sich, um ihre Tiere zu den Höhepunkten der Schausaison zu bringen, da haben sie auch Anspruch auf gute Preisrichterarbeit. Die Schauleitung hat den Rahmen des Erlaubten im Sinne einer kompakten Abwicklung und unter Berücksichtigung der Kosten optimal ausgereizt – das ist absolut legitim und keineswegs verwerflich. Auch wenn so mancher Züchter an den Preisrichtern kein gutes Haar lassen wollte, so waren dies eher Einzelfälle. Überwiegend wurden auf der Bundes-Rammlerschau mehrheitlich Ergebnisse aus vorangegangenen (Vergleichs-)Schauen bestätigt – vielleicht nicht immer im Hinblick auf die Höhe der Punkte, aber in puncto Reihenfolge der Platzierungen. Und darauf kommt es letztlich an!

Offizielle Eröffnung

Als Ulrich Hartmann am Samstagvormittag die Eröffnungsfeier einleitete, waren ihm gleichermaßen der Stolz und die Erleichterung über das Geleistete und die Freude des Augenblicks anzumerken. Gut gelaunt und bis über beide Ohren strahlend, referierte er über die 25. Bundes-Rammlerschau, nannte Höhepunkte der Verbandsgeschichte und bekannte Persönlichkeiten wie Walter Kölz, KarlHeinz Halter und Manfred Rommel, die er als „Garanten des guten Rufs“ bezeichnete, und führte durch das weitere Programm. Dies umfasste unter anderem die Grußworte von Ulms Bürgermeister Gunter Czisch, der dem Plenum „seine Stadt“ schmackhaft machte, und des ZDRK-Präsidenten Erwin Leowsky, der die Leistung der vielen ehrenamtlichen Helfer in den Mittelpunkt seiner Rede stellte. Leider glänzte die internationale Prominenz diesmal weitgehend durch Abwesenheit. Doch zwei der bekanntesten Gesichter der europäischen Rassekaninchenzucht, das sympathische französische Duo JeanJacques Ménigoz (Präsident des FFC) und seine Generalsekretärin Jeannine Jehl ließen es sich nicht nehmen, in Ulm mit von der Partie zu sein. Sie nutzten die Gelegenheit, ihren Verband und die 2015 anstehenden europäischen Großveranstaltungen zu bewerben. Ein besonderer Programmpunkt während der Eröffnungsfeiern zu Bundes Kaninchen und Bundes-Rammlerschauen ist inzwischen die symbolische Scheckübergabe zu der vom RKZ-Forum ins Leben gerufenen Kaninchenauktion. In der vierten Auflage wurde ein Erlös von 4.611,22 Euro erzielt, den der ZDRK auf 5.000 Euro aufstockte. Kai Sander oblag es, als Frontmann des Forums, den Scheck zugunsten der Bürgerstiftung Ulm und zweckgebunden für den Club „Körperbehinderte und ihre Freunde“ an Ulms Bürgermeister Gunter Czisch zu übergeben.

Da Schirmherr Ministerpräsident Winfried Kretschmann nicht anwesend sein konnte, war es an Ingo Rust, Staatssekretär im Baden-Württembergischen Ministerium für Finanzen und Wirtschaft, mit einer fachlich fundierten Rede – er war selbst jahrelang in der Kleintierzucht aktiv – die 25. Bundes-Rammlerschau offiziell zu eröffnen.

Die Schau

Nachdem am Freitag die letzten Vorbereitungen für das große Finale getroffen worden waren, öffnete die Messe Ulm am Samstag ihre Pforten für die Öffentlichkeit. Den Besuchern bot sich dabei das gewohnte Bild einer Großschau. Vom Eingang führte der Weg entlang der zahlreichen Industrieaussteller hin zur eigentlichen Bundes-Rammlerschau. Wer sich in den dafür genutzten drei Hallen noch nicht sattgesehen hatte, konnte anschließend noch die gegenüberliegende Halle mit der Landesverbandsschau Württemberg-Hohenzollern und der dazugehörigen Erzeugnisschau aufsuchen. Insgesamt fielen die stets sauberen, gut belüfteten Hallen und vor allem die bestens versorgten Kaninchen positiv auf. Kein Wunder, waren doch während der gesamten Veranstaltung immer wieder fleißig Helfer zwischen den Gehegereihen unterwegs. Hervorragend organisiert war der Tierverkauf, sodass der große Ansturm am Samstagmorgen – und auch schon Tags zuvor beim Tierverkauf für Helfer – dank ausreichend vieler Vermittlungsplätze und Ordner ohne Zwischenfälle verlief.

Dass wohl jeder Besucher in seinem Katalog vergeblich nach der Auflistung der Bundes und Klassensieger suchte, kann unter der Rubrik „Schönheitsfehler“ geführt werden. Zwar waren die Daten durch die EDVAbteilung an die Druckerei übermittelt worden, fanden aber mit Ausnahme eines kleinen Absatzes mit Klassensiegern keinen Eingang in dieses wichtige Nachschlagewerk. Dafür wurden die Siegerlisten auf diversen Internetpräsenzen zur Verfügung gestellt und von der umsichtigen Abteilungsleiterin Jasmin Groß regelmäßig aktualisiert. So fiel letztlich auch dieses kleinere Malheur nicht weiter ins Gewicht, und Besucher wie Züchter genossen die tolle Atmosphäre und das Hobby Rassekaninchenzucht in vollen Zügen. Hoch anzurechnen war der Schauleitung, dass sie sich hinsichtlich des Aussetzens recht kooperativ zeigte und schon vor dem eigentlichen Schlusspunkt die Züchter die Heimreise antreten ließ.

Berichterstatter vor  Herausforderung gestellt

Ein besonderer Dank gilt den Autoren Manfred Weiß, Heiko Semmel, Bernd Besier, Marco Zinke, Waldemar Krone, Bernd Graf, Hartmut Peters, Hartmut Henschen, Ina und HansPeter Rickert, Walter Hornung und Henry Majaura, die in ihren Berichten auf den folgenden Seiten das breite Spektrum an Rassen und Farbenschlägen unserer Rassekaninchen präsentieren. Dabei sahen sich die Fachleute mit der Herausforderung einer abgeänderten Berichterstattung konfrontiert, da die Kaninchenzeitung in dieser Ausgabe die Bundes und Klassensieger sowie die vTiere erstmals in einer eigenen Siegerliste präsentiert. In den Berichten  sollte der Fokus diesmal daher verstärkt auf den Zuchtstand der ausgestellten Tiere gelegt werden, da die herausragenden Züchter in den Listen ganz einfach wiederzufinden sind. Somit konnten sich die Autoren auf Stärken und Schwächen der unterschiedlichen Rassen und Farbenschläge konzentrieren und wurden nicht durch nüchternes Zahlenwerk eingeschränkt. Viele nutzen dies, um auch auf Stärken und Schwachen einzelner Zuchten hinzuweisen. Im Ergebnis geben ihre Berichte so einen noch tieferen und differenzierteren Einblick in den Leistungsstand der Deutschen Rassekaninchenzucht.

Redaktionell aufbereiteten Bericht inklusive zahlreicher Bilder von der Veranstaltung und der Siegertiere auch in Ausgabe 7/8|2015 der Kaninchenzeitung.

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Ausblick und Fazit

Grund zur Kritik gab es wahrlich kaum, und künftige Großschauen werden sich an Ulm 2015 messen lassen müssen. Während es in der Vorbereitung und Durchführung kaum noch Potenzial zu Verbesserungen gibt, bleibt beispielsweise in der Öffentlichkeitsarbeit noch etwas Luft nach oben. Dies betraf etwa die Internetpräsenz. So wurde die offizielle Homepage zwar im Vorfeld der Schau regelmäßig mit den wichtigsten Informationen gefüttert, konnte aber in der heißen Phase ab der Einlieferung in puncto Aktualität nicht mehr mit vorangegangenen Großveranstaltungen mithalten – man denke nur an die BundesKaninchenschauen 2009 und 2013 in Karlsruhe.

Noch mehr in den Blickpunkt könnten auch die kleinsten Besucher gerückt werden. Denn wer die etwas abgelegene Landesverbandsschau nicht wahrgenommen hatte, verpasste auch die liebevoll arrangierte Bastelecke. Zur 23. Bundes-Rammlerschau 2011 in Rheinberg wurde dem Nachwuchs mit Streichelzoo, Bastelangebot, diversen Spielen und durchgehender Kinderbetreuung gleich im Eingangsbereich einiges geboten. Daran sollte man sich künftig orientieren. Natürlich ist dies auch immer ein Stück weit von den räumlichen Gegebenheiten abhängig, und in Ulm wurde trotz allem das Optimum herausgeholt!

Schade war auch – und hier fällt erneut der Vergleich zur 31. BundesKaninchenschau 2013 in Karlsruhe –, dass die Erhaltungszuchten nicht erneut in einer separaten Abteilung präsentiert wurden. Sollte diese gute Initiative schon wieder in der Versenkung verschwinden? Das wäre wirklich ein Verlust! So sollte man doch nicht darauf verzichten, das Publikum auf erhaltenswerte Rassen aufmerksam zu machen. Laien und Fachpublikum können so regelmäßig sensibilisiert werden, und vielleicht erwärmt sich auch der eine oder andere Züchter für eine dieser Rassen. Dabei müsste es nicht nur bei den Erhaltungszuchten bleiben. Auch jüngere und seltenere Rassen wie Jamora oder (Zwerg)Fuchskaninchen könnten in einen speziellen Fokus gerückt werden. Denn Hand aufs Herz: Wie viele Züchter suchten in Ulm gezielt die insgesamt sieben präsentierten Jamora, verteilt auf Jugend und Senioren, auf? Werbung würde diesen Rassen gut zu Gesicht stehen! Ebenso könnte eine eigene Siegerschau – wie dies etwa zur 23. Bundes-Rammlerschau 2011 in Rheinberg praktiziert wurde ein fester Bestandteil solcher Veranstaltungen werden. Schön ausgeschmückt, würden die Besten der Besten eine besondere Würdigung erfahren, gleichzeitig wäre eine solche Veranstaltung ein Magnet für Medienvertreter. Generell ist festzustellen, dass gerade in der Ausschmückung unserer Schauen und der damit verbundenen Außendarstellung noch enormes Potenzial schlummert.

Die 25. Bundes-Rammlerschau 2015 in Ulm war eine gelungene Veranstaltung, die  wesentlich von der guten Planung,  klaren Strukturen und einem ungehinderten  Informationsfluss durch alle Ebenen profitierte. Eine solche Großveranstaltung  so kompakt abzuwickeln ist wirklich eine organisatorische Glanzleistung! „It gschompfa isch globt gnuag.“ („Nicht geschimpft, ist gelobt genug.“), sagt der Schwabe, doch Ulrich Hartmann und seinem Team gebühren großer Dank und Anerkennung für diese tolle Leistung. Ulm 2015 hat Lust auf mehr gemacht!



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