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Züchterischer Höhepunkt des ZDRK im Jubiläumsjahr des LV Rheinland

08.03.2011

© Sabine Rübensaat

Ausstellungsleiter Hubert Bürling (2.v. l.) beim Rundgang mit einigen der Ehrengäste.

Bildergalerie: 23. Bundes-Rammlerschau 2011

„Auf ins Rheinland!“, so hatten ZDRKPräsident Peter Mickmann und Ausstellungsleiter Hubert Bürling immer wieder unüberhörbar für die 23. Bundes-Rammlerschau 2011 in Rheinberg geworben. Dass diese Aufrufe bundesweit auf Gehör stießen, wurde am 29. und 30. Januar 2011 eindrucksvoll unter Beweis gestellt: 2124 Aussteller/-innen lieferten insgesamt 10225 rassige Vatertiere in der Messe Niederrhein ein.
Dazu kamen mehr als 3200 Rassekaninchen, die sich bei der 57. Landesschau des LV Rheinischer Rasse-Kaninchenzüchter e.V. in Messehalle 5 tummelten.

Mit diesem grandiosen Vertrauensbeweis der aktiven Züchterinnen und Züchter durften der ZDRK als Veranstalter und auch der Landesverband Rheinland als Ausrichter mehr als zufrieden sein. Es steht völlig außer Frage: Das Team um den rührigen LV-Vorsitzenden Hubert Bürling – er opferte seinen ganzen Jahresurlaub – hat wirklich alles gegeben, um die 23. Bundes-Rammlerschau 2011 zu einem Ereignis heranwachsen zu
lassen, an das man sich allzeit gerne erinnern wird. Kurz und gut: In Rheinberg lief alles wie am Schnürchen...

„Ermutigend ist dabei, dass so viele junge Menschen in die Verbandsarbeit einbezogen sind...“, so brachte es Schirmherr Eckhard Uhlenberg, Präsident des Landtags von Nordrhein-Westfalen, in seinem Grußwort zum Ausdruck. Und damit lag er goldrichtig, denn wer die Messehallen am Samstag mit offenen Augen durchschritt, konnte ihm nur zustimmen. Die vom ZDRK-Präsidenten Peter Mickmann mit einem Schmunzeln als „ZDRK-AG“ bezeichnete Gemeinschaft ist nach wie vor fit; die Brücke zwischen den Generationen trägt!

Feierliche Eröffnung mitinternationaler Prominenz

Stellvertretend für alle Rheinländer rief LVVorsitzender Hubert Bürling den Ehrengästen, Besuchern und Ausstellern ein herzliches Willkommen zu. Verbunden mit den allerbesten Genesungswünschen entschuldigte der Ausstellungsleiter das Fernbleiben unseres ZDRK-Ehrenpräsidenten Franz Jakobs, für den die persönliche Teilnahme auch in seiner Funktion als LV-Ehrenvorsitzender mit Sicherheit sehr viel mehr als eine Pflichtveranstaltung gewesen wäre. – Wir drücken die Daumen, damit es beim nächsten Mal wieder klappt!

„Nach der 56. Landesschau im Januar 2010 und der ZDRK-Bundestagung im Juni 2010 bildet die 23. Bundes-Rammlerschau mit angeschlossener 57. Landesschau 2011 den absoluten Höhepunkt und krönenden Abschluss im Jubiläumsjahr des nunmehr 100-jährigen Landesverbandes!“, so Hubert
Bürling. Für eine dem besonderen Anlass voll entsprechende Ausschmückung des Foyers und der Hallen dankte er Norbert Mertens, Heinz Janssen und allen weiteren fleißigen Helferinnen und Helfern. Ein besonderes Dankeschön ging an den LV-Chronisten Werner Winkens, der durch einmalige Ideen völlig neue Maßstäbe setzte.

Als Vertreter des Schirmherren Eckhard Uhlenberg begrüßte Hubert Bürling den Landtagsabgeordneten Rainer Deppe. Weitere Willkommensgrüße galten Hans-Theo Mennicken, Bürgermeister der Stadt Rheinberg; Heinrich-F. Heselmann, Landrat des Kreises Wesel; Dr. Thomas Schneider, Vertreter des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz; Dr. Ludger Wilstacke, Abteilungsleiter im Landwirtschaftsministerium Nordrhein-Westfalen, und Johannes Frizen, Präsident der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen.

Neben weiteren Vertretern aus Politik und Wirtschatschaft konnte Hubert Bürling eine ganze Menge von Ehrengästen aus den Reihen der internationalen Züchterverbände begrüßen. Allen voran stand Dieter Plumanns, Vorsitzender der Sparte Kaninchen des Europaverbandes für Geflügel-, Kaninchen-, Tauben-, Vogel- und Caviazucht (EE), der nicht nur die hervorragende Tierqualität in Deutschland lobte, sondern selbstverständlich auch die Grüße des EE-Präsidenten Urs Freiburghaus übersandte. Die Delegationen aus Frankreich, Luxemburg und den Niederlanden rundeten das Bild ab. Nicht zuletzt freute sich Hubert Bürling über den Besuch nahezu aller Mitglieder des ZDRK-Präsidiums,
der Vorsitzenden aus 20 Landesverbänden sowie zahlreicher Ehrenmeister und Meister der deutschen Rassekaninchenzucht.

ZDRK-Präsident Peter Mickmann dankte den öffentlichen Einrichtungen, der privaten Wirtschaft, den fördernden Institutionen und Organisationen und allen Freunden der Rassekaninchenzucht. Stellvertretend für alle Mitarbeiter und Helfer dankte er der Schauleitung um Hubert Bürling für ihre nicht hoch genug einzuschätzende Arbeit. Angesichts der gewaltigen Besucherzahl sah Peter Mickmann auch der 30. Bundes-Kaninchenschau am 10./11. Dezember 2011 in Erfurt mit Zuversicht entgegen.

Den feierlichen Rahmen der Eröffnungsfeier unterstrichen die musikalischen Darbietungen der Blaskapelle „Fritz (Völker) und seine Freunde“. Für große Aufmerksamkeit sorgte die Soloeinlage des Sopran-Saxophonisten Fredi Langguth. Die wackeren Musikanten um Zuchtfreund Fritz Völker setzten ihr unterhaltsames Programm am Samstagnachmittag in der Bewirtungshalle fort.

Höchste Auszeichnungen

Die höchsten Auszeichnungen, die Plaketten des BMELV in Silber, errangen Friedhelm Finkmann, Saerbeck (Schwarzgrannen, 390Pkt.), und Dirk Wortmann, Reutlingen (Blaugraue Wiener, 389 Pkt.). Die Bronzemedaille des BMELV bekam Dieter Recktenwald, Kalbach (Weiß-Rexe, 388,5 Pkt.).

Goldene Medaillen des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur-und Verbraucherschutz des Landes NRW gingen an Peter Habermann, Callenberg (Lohkaninchen, schwarz, 388,5 Pkt.); Norbert Grohlke, Glottertal (Farbenzwerge, weißgrannenfarbig schwarz, 388,5 Pkt.); Gregor Laumann, Glandorf (Dalmatiner-Rexe, dreifarbig, 387,5 Pkt.), und Mario Hoffmann, Thalhausen (Deutsche Riesenschecken, schwarz-weiß, 387 Pkt.).

Die Goldmedaillen der Landwirtschaftskammer NRW sicherten sich Zgm Wilms, Voerde (Deutsche Kleinwidder, wildfarben, 388,5 Pkt.); Heinz Zimmermann, Borgentreich (Farbenzwerge, marderf. blau, 388 Pkt.); die Zgm Senftleben, Ratingen (Angora, weiß RA, 388 Pkt.), und Wolfgang Vogt, Leichlingen (Großchinchilla, 388 Pkt.).

Über die Ehrenpreise des Magistrats der Stadt Bremerhaven (Zinnteller und Buch) freuten sich Hans-Wilhelm Bonkamp, Beelen (Hasenkaninchen, rotbraun, 388 Pkt.), und Armin Grandel, Heufelden (Separator, 388 Pkt.), während die Ehrenplaketten des Europaverbandes (EE) an die Zgm Poggensee/Maranke, Hartenholm (Mecklenburger Schecken, blau-weiß, 388 Pkt.), und Stefan Ackermann, Höchstädt (Zwergwidder, wildfarben,
388,5 Pkt.), gingen.

Silberne Plaketten des ZDRK erhielten NikoBrümmer, Lähden (Farbenzwerge, wildfarben, 389,5 Pkt.); Christoph Zappe, Straßenhaus (Hermelin RA, 389 Pkt.); Christoph Schuhmacher, Langerwehe (Lohkaninchen, schwarz, 388 Pkt.); Jürgen Riedel, Braunfeld (Lohkaninchen, havannafarbig,
388 Pkt.), und Wolfgang Bauer, Karlstadt (Zwergwidder, weiß RA, 388 Pkt.). Die ZDRK Plaketten in Bronze verdienten sich Günter Sievert, Gescher (Hermelin RA, 388 Pkt.); Rita Knappe, Berlin (Angora, weiß RA, 388 Pkt.), und die Zgm Beckers, Korschenbroich (Satin-Elfenbein RA, 387,5 Pkt.).

Die Medaille des ZDRK-Ehrenpräsidenten Franz Jakobs bekam Bernhard Glutting, Rednitzhembach (Weiße Hotot, 387,5 Pkt.), während Michael Rühl, Mettenheim (Kleinsilber, schwarz), und Barbara Schneemann, Duderstadt (Zwergwidder, weiß BlA), für ebenfalls 387,5 Pkt. die Medaillen des ZDRK-Präsidenten Peter Mickmann erhielten.

Den Ehrenpreis des NRW-Landtagspräsidenten Eckhard Uhlenberg sicherte sich Karl-Heinz Parthe, Coesfeld (Weißgrannen, schwarz, 387,5 Pkt.). Mit 387,5 Pkt. folgten Thomas Rickermann, Lahn (Kleinchinchilla, Medaille des ZDRK-Ehrenpräsidiumsmitglieds Arno Dietrich); Zgm Henseleit,
Hohenmölsen (Hermelin RA, Zinnteller des ZDRK-Ehrenpräsidiumsmitglieds Oskar Leicht); Joachim Reinke, Quisdorf (Satin-Elfenbein RA, Medaille des ZDRK-Vizepräsidenten Erwin Leowsky). Daniel Bürling, Mechernich (Zwerg-Rexe, dalmatinerfarbig schwarz-weiß, 388 Pkt.), errang die Medaille des ZDRK-Schatzmeisters Manfred Rommel.

Für 387 Pkt. ging der Ehrenpreis des Präsidenten der Société centrale d‘aviculture de France (SCAF), Gaston Harter, an Dieter Stumm, Dickenschied (Deutsche Riesen, wildfarben). Mit dem Pokal von Jeannine Jehl, Fédération Française de Cuniculiculture (F.F.C.), wurde Wolfram Hirsch, Ostrau (Deutsche Großsilber, schwarz, 387 Pkt.), ausgezeichnet. Die Plakette von Jean-Jacques Menigoz (F.F.C.) errang Stefan Ackermann, Höchstädt (Graue Wiener, 387 Pkt.). Weitere hohe Auszeichnungen für je 387 Pkt. verdienten sich Frank Glöckner,
Thal eischweiler (Thüringer, Ehrenpreis von Dr. Peter Supuka, Verband Slowakischer Kaninchenzüchter); Corinna Breischau, Bad Gandersheim (Dalmatiner-Rexe, dreifarbig, Medaille von Dieter Plumanns, EE-Spartenvorsitzender Kaninchen und Vorsitzender des belgischen Zuchtverbandes); Irmgard Kiefer, Kehl-Neumühl (Deutsche Kleinwidder, thüringerfarbig, Bundesmedaille des BDRG-Präsidenten Wilhelm Riebniger).

Die Kaninchenmedaille in Gold mit Urkunde, vergeben für die beste Gesamtleistung der Schau mit acht Tieren einer Rasse, ging diesmal an Friedhelm Finkmann, Saerbeck (Schwarzgrannen, 776,5 Pkt.). Damit honorierte der HK-Verlag das beachtliche Durchschnittsergebnis von 97,06 Pkt. – Herzlichen Glückwunsch!

Spitzenleistungen der Jungzüchter

Die Goldmedaille des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen für die absolute Spitzenleistung in der separaten Jugendabteilung holte sich Niklas Wörtmann, Haßfurt (Zwergwidder, weiß RA, 388 Pkt.). Eine Medaille in Gold der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen bekam Jaqueline Esser, Brüggen (Hermelin RA, 387,5 Pkt.).

Die ZDRK-Plakette in Bronze sicherte sich Verena Scharmann, Südkirchen (Zwergwidder, wildfarben, 386,5 Pkt.), während sich Maximilian Ebner, Niesetal (Zwergwidder, schwarz, 386,5 Pkt.), über die Medaille des ZDRK-Präsidenten Peter Mickmann freute. Die Zgm Beckmann, Sundern (Weiße Neuseeländer, 386,5 Pkt.), errang die Medaille des ZDRK-Vizepräsidenten Erwin Leowsky, und Eric Wehrle, Bindlach (Castor-Rexe, 386 Pkt.), wurde mit dem Pokal des stellvertretenden ZDRK-Jugendleiters Hans-Dieter Funk ausgezeichnet.

Im Ganzen wurde die nunmehr 5. Bundes-Jugend-Rammlerschau 2011 mit mehr als 850 Kaninchen beschickt, was immerhin knapp 10 % der Gesamttierzahl ausmachte. Damit kann die erstmals bei der 19. Bundes-Rammlerschau 2003 in Kassel – auf Initiative des damaligen ZDK-Jugendleiters Klaus Zimmermann zunächst als Pilotprojekt –praktizierte Schauform inzwischen sogar auf ein kleines Jubiläum zurückblicken.

Reibungslose Bewertungsarbeit

Die Verpflichtung und Einteilung der Preisrichter oblag dem PV-Vorsitzenden Wolfgang Vogt und Ausstellungsleiter Hubert Bürling. Insgesamt wurden 188 Preisrichter eingesetzt, darunter 20 Obleute und acht Kollegen, die in Zweiergruppen für die Begutachtung der Neuzüchtungen zuständig waren.

Wie üblich fand die Bewertung am Donnerstagmorgen im bewährten ABCD-System mit Unterstützung durch die Vergabekommission statt. Neun Bundessieger erreichten ihren Titel diesmal mit 98 Pkt. Die sagenhafte Bewertung von 98,5 Pkt. erreichte ein Rammler der Zgm Poggensee/ Maranke, Hartenholm (Mecklenburger Schecken,blau-weiß). – Ein toller Rammler aus dem „Land zwischen den Meeren“!

Da jedem Obmann nur zwei Preisrichtergruppen zugeteilt wurden, ging die Bewertung gewohnt flott vonstatten. Wartezeiten gab es kaum, und lange Wege waren nicht nötig. Der Zeitaufwand für die Verteilung der Geldpreise wurde locker durch die vergleichsweise geringen Tierzahlen je Preisrichter kompensiert, so dass die meisten Gruppen schon kurz nach der Mittagspause ihre fertigen Mappen abgeben konnten. Dazu trugen auch die „Springer“ als Bindeglied zwischen Preisrichtertisch und Schauleitung bei. Eine besondere Serviceleistung der Schauleitung soll nicht verschwiegen werden: Die kompletten Bewertungsunterlagen wurden vor der EDV-Eingabe nochmals von einigen westfälischen Kolleginnen nachkontrolliert. Und dieser Zusatzaufwand soll sich laut zuverlässigen Quellen in vielerlei Hinsicht wirklich gelohnt haben.

Liebevolle Ausschmückung

„100 Jahre LV Rheinland“ – dieses Motto zog sich wie ein roter Faden durch die gesamte Ausstellung. Auch die Dekoration der Messehallen
spiegelte dieses Motto auf vielfältige Art und Weise wider. Das Team um Werner Winkens, der ganz nebenbei auch noch für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zuständig war, hatte weder Kosten noch Mühen gescheut. Die vor vier Jahren in Neumünster aufgestellte Rekordleistung auf diesem Gebiet wurde durchaus erreicht, fast schon übertroffen.

Begünstigt durch das großzügige Platzangebot und breite Gangreihen, kam es weder bei der Ein- noch bei der Auslieferung zu Stockungen. Die Hallen der Messe Niederrhein boten zudem hervorragende Licht- und Luftverhältnisse, die den Kaninchen und den Menschen förderlich waren. Übrigens: Ein Rundgang durch sämtliche Reihen hätte einen Fußmarsch von mehr als vier Kilometern Länge mit sich gebracht.

Vom Eingangsbereich bis zur letzten Hallenecke traf man immer wieder auf gestalterische Höhepunkte unterschiedlichster Art, die an dieser Stelle gar nicht alle aufgezählt werden können. Als eines der absoluten Glanzlichter habe ich das riesige Jubiläumsgesteck im Foyer in Erinnerung. Die Siegerschau trug die lieblichen Charakterzüge eines botanischen Gartens, die grüne Ruhezone (mit Theke!) in Halle 5 duldete keinen Aufschub für so manche Siegesfeier...

Die gemütliche Bewirtungshalle bot nicht nur eine Vielzahl von leckeren Speisen und Getränken, sondern auch allerhand kulturelle Darbietungen. Neben der bereits erwähnten Blaskapelle gefielen mir auch die Karaoke-Einlagen und die Auftritte des Männergesangvereins Dinslaken-Feldmark. Auch die Infostände mehrerer Kreisverbände waren nicht von schlechten Eltern. – Ja, so kann man für unser Hobby werben. Herzlichen Dank für eure gemeinsame Spitzenleistung!

Ehrenamt in allen Ehren

Wenn man sich vor Augen hält, dass die komplette Organisation und Durchführung der Bundesschauen einzig und alleine auf ehrenamtlichen Schultern lastet, dann muss man immer wieder staunen. Auch in Rheinberg gab es gleich reihenweise Idealisten, die weit mehr als ihre Pflicht erfüllten. Und das allgemeine „Betriebsklima“ war allzeit stabil und ausgeglichen, von den Ausstellungsleitern bis hin zu den Futtermeistern.

Vorbildlich war die Ausstattung des Aktionsbereiches für Kinder und Jugendliche. Die Mannschaft, besser wäre „Frauschaft“, des LV-Jugendleiters Christof Viebahn hatte einiges auf die Beine gestellt, um die jüngsten Schaubesucher bei Laune zu halten. Hier waren die Kinder in guten Händen! Ein wahrer Blickfang war die dekorative Erzeugnisschau der Damen des LV Rheinland. Direkt im Eingangsbereich wurden nicht nur die aktuellen Schaustücke, sondern auch mittlerweile fast schon historische Erzeugnisse, geordnet nach Herstellungsdatum, präsentiert. Erika Knieriem und ihre fleißigen Helferinnen konnten dem Publikum auf diese Weise eine einmalige Dokumentation zum Wandel des Zeitgeschmacks bieten.

Auch wenn am Samstagmittag kurzfristig der Biervorrat zur Neige ging, kann man die Leistung der Küchen- und Bewirtungsmannschaft gar nicht oft genug loben. Vom ersten bis zum letzten Tag war die Verpflegung der Mitarbeiter und Gäste aufs Beste gewährleistet. Heißer Kaffee, kühles Bier und anständige Portionen guter Hausmannskost waren hier jederzeit zu zivilen Preisen zu haben. Mir gefiel vor allem das stets backfrische Kuchenangebot.

Eine weitere Stärke war das perfekte Hallenmanagement. Gestützt von den Hallenmeistern Friedhelm Schürmann, Norbert Mertens, Kurt Thönnes, Christof Viebahn und dem riesigen Heer der freiwilligen Helfer/-innen aus allen Landesteilen darf sich die Ausstellungsleitung einer hervorragend organisierten Bundesschau rühmen. Die Kaninchen standen auch während der Besuchstage unter ständiger Beobachtung, sie mussten keine Minute hungern oder dursten. Die sehr gute Betreuung der Mitarbeiter durch Detlef Beckers und Erwin Janas trug wahrhaft goldene Früchte.

Eher im Verborgenen, aber umso bedeutungsvoller für das Gelingen der Schau war die Arbeit des Ausstellungskassierers Wolfgang Vogt. In diesem Zusammenhang ist auch die zügige Auszahlung der Preisrichter hervorzuheben. Warteschlangen wussten übrigens auch Heinrich Joosten und Klaus Rehmann bei der Ehrenpreisausgabe zu vermeiden.

Die EDV-, Tierverkaufs- und Katalogabteilung von Hubert Bürling, Wolfgang Horacsek, Herbert Bartelt sowie Erwin und Marc Janas leistete unschätzbar wertvolle Dienste. Das vielfach bewährte „Müller-Programm“ lief wie ein VW, und auch die Unterstützung durch versierte Computer- bzw. Programmfachleute aus dem ganzen Bundesgebiet trug zum reibungslosen Ablauf des Geschehens bei. Kurzum: Der Katalog war überpünktlich fertig, die Auszahlung der Verkaufsgelder konnte schon während der Ausstellung beginnen.

Fazit und Ausblick

Diese 23. Bundes-Rammlerschau 2011 in Rheinberg wird ohne Zweifel als weiterer Meilenstein in die Geschichte des ZDRK eingehen. Man wird sich stets gerne an diese mustergültige Ausstellung am Nordwestrand des Zentralverbandes erinnern. Und wenn unsere Bundesschauen weiterhin
so mutige und fähige Ausrichter wie die Rheinländer finden, müssen wir uns um die Zukunft keine Sorgen machen.

Um es abschließend mit den Worten des ZDRK-Präsidenten Peter Mickmann zu sagen: „Rassekaninchenzucht im ZDRK schafft Freude und Freunde, ...miteinander und füreinander!“ Auf ein gesundes Wiedersehen am 10./11. Dezember bei der 30. Bundes-Kaninchenschau 2011 in Erfurt.

Testabo

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