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Kaninchenzucht entwickelt sich stetig weiter

Kaninchenzucht arbeitet nach immer neuen Anforderungen

Die Kaninchenzucht in Deutschland ist seit Jahrzehnten ausgesprochen präsent und begeisterte schon viele Generationen von Züchtern. Besonders in Kriegs- und Nachkriegsjahren konzentrierte sich die Kaninchenzucht auf ein schnelles Wachstum, gute Vermehrung und einen guten Fleischansatz der Tiere. Aber auch eine möglichst gute Fellqualität galt als wichtiges Zuchtziel. Während die Kaninchenzucht vom Menschen bestimmt wird, zeigt sich bei wildlebenden Tieren ein anderes Bild. Zwar wird auch hier die Fortpflanzung grundlegend von einer gewissen Selektion begleitet, doch diese wird von der Natur durchgeführt. In der freien Wildbahn überleben daher immer die stärksten und vitalsten Tiere.

Kaninchenzucht kommt nur langsam in Fahrt

In der Geschichte kam die Kaninchenzucht nur langsam in Fahrt, denn lange galten die Tiere vor allem als Nahrungsmittel. Erst als sie immer mehr zum Haustier wurden, stellte sich ein Wandel ein und die gezielte Kaninchenzucht kam voran. Die Kaninchenzucht erfolgte nun nach vollkommen neuen Gesichtspunkten. Sowohl die Fellbeschaffenheit als auch der Muskelbesatz spielten bei der Kaninchenzucht von da an nicht mehr die Hauptrolle. Die Vitalität blieb zwar ein wichtiges Merkmal der Kaninchenzucht, allerdings traten nun auch andere Merkmale wie Farbe, Ohrenform und Rasseeigenschaften in den Vordergrund. Auch der Charakter der Tiere wurde in die Kaninchenzucht einbezogen.

Zurück zu den Anfängen

Die Kaninchenzucht machte sich in Deutschland recht schnell einen Namen. Die erste Kaninchenausstellung fand hierzulande schon 1874 statt. Im Anschluss wurde ein neues Herangehen festgestellt. Dabei wurde vor allem das Aussehen der Tiere als wichtiges Kriterium gewertet. Der erste Rassekaninchenzuchtverband wurde nur kurze Zeit später gegründet. 1880 in Chemnitz war Julius Lohr der Gründervater des Verbandes. Er hatte aber nicht nur die Idee für einen Zuchtverband. Er entwickelte für die Langohren auch die erste Bewertungsskala für Ausstellungen, die sich an festgeschriebenen Kriterien orientierte.

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