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Aktuelle Ausgabe

Ausgabe 08|2019

08.08.2019

Unsere Themen:

Besonderheiten des „Kaninchenadels“ – Deutsche Riesen, chinchillafarbig: Riesenkaninchen sind die schwerste aller Kaninchenrassen und erfreuten sich einst einer sehr großen Verbreitung. Selbst heute begeistert diese Rasse noch verhältnismäßig viele Züchter, auch wenn der Züchterkreis insgesamt natürlich deutlich kleiner ist als zu den Hochzeiten der Rassekaninchenzucht. Die Zucht der Riesenkaninchen bezweckt daher nicht nur die Vermehrung dieser schönen Rasse, sondern vor allem auch den Erhalt und die Verbesserung der bisher erreichten Rasseeigenschaften. Sie hat somit die Güte des Fells, die Größe des Körpers und die Harmonie aller Rassemerkmale und -eigenschaften zu beachten. Der Reiz, den diese Rasse ausübt, liegt vor allem in der Schwierigkeit ihrer Zucht. Die Zucht der Deutschen Riesen, chinchillafarbig, erfordert „den ganzen Züchter“. „Ein dunkel gesprenkeltes Fell ist schlichtweg ansprechender, darf aber in seiner Schattierung auch nicht zu dunkel sein. Die schönste Wirkung geht von einem grauen, ins Bläuliche spielenden Pelz aus, weshalb auch hier jegliche rostige Anflugfarbe streng auszuschließen ist.“ So schreibt es Heinz Floer im Rassebericht ab Seite 4.

 

RHD – Der Tod ist leise und schnell: Erstmals trat die hämorrhagische Kaninchenkrankheit, kurz RHD oder auch Chinaseuche, 1984 in China auf und kommt seit 1988 auch in Deutschland vor. Zucht- und Wildkaninchen sind besonders häufig befallen. Aber auch Hauskaninchen können sich das ganze Jahr über anstecken. Meist verläuft die Erkrankung perakut und die Tiere verenden plötzlich und ohne vorherige Krankheitszeichen. Da sich in den vergangenen Jahren neben der klassischen Variante des RHD-Virus auch ein weiteres, neueres Virus (RHDV-2) stark ausgebreitet hat, aktualisierte die Ständige Impfkommission Veterinärmedizin (StIKo Vet) des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) die bisherigen Impfempfehlungen. Zuletzt änderte sie diese in der Leitlinie zur Impfung von Kleintieren im Februar 2019. Über Ursachen, Impfoptionen und Desinfektion nach einem Krankheitsausbruch lesen Sie ab Seite 14.

 

„Die ich rief, die Geister“ – Myxomatose: Die so genannte Kaninchenpest ist die zweite große Geißel der Kaninchenzüchter. In Australien einst zur Bekämpfung der dortigen Wildkaninchen-Population freigesetzt, kam das Virus durch einen französischen Professor in die freie Wildbahn Europas. Natürlich dezimierte es nicht nur die Kaninchen in dessen Garten, sondern unternahm einen verheerenden Siegeszug in Wild- und Zuchtpopulationen auf dem ganzen Kontinent. Auch gegen Myomatose gibt es wirksame Impfstoffe, selten überleben ungeimpfte Tiere die Erkrankung – und sind als Dauerausscheider des Virus eine Gefahr für ihre Artgenossen. Mittlerweile ist die Ansteckungsgefahr aufgrund der milden Winter sogar nahezu ganzjährig gegeben. Mehr zum Thema lesen Sie ab Seite 20.

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