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Aktuelle Ausgabe

Ausgabe 01|2018

05. Januar 2018

Unsere Themen:

Angorakaninchen – Höchstes Kulturgut: Ihnen verdanken wir den Beginn unserer organisierten Rassekaninchenzucht. Nach erstem wirtschaftlichem Interesse an den Tieren vor gut 230 Jahren waren es Züchter aus England, welche die Rasse im 19. Jahrhundert in ihrer Erscheinung veredelten und mit der Angorakaninchenzucht neue Maßstäbe, verbunden mit optischen Anreizen, setzten. In Deutschland spielten Angorakaninchen um die Wende zum 20. Jahrhundert kaum eine Rolle und wurden in der Klasse „Farbenkaninchen“ bewertet. Dann waren sie aber wieder da: Der Staat subventionierte die Zucht von Angorakaninchen im Nationalsozialismus für seine bekannten Zwecke, und sie wurden Deutschlands Kaninchenrasse Nr. 1. Nach dem Zweiten Weltkrieg blieben sie willkommene Lieferanten für Fleisch und Wolle. Der Trend hielt sich bis in die 1970er-Jahre. Doch seit Ende der 1970er-Jahre ist die Zucht der Angorakaninchen, des allerhöchsten Kulturgutes unserer Rassekaninchen, allerdings drastisch rückläufig. Lesen Sie mehr im Rasseporträt von Henry Majaura ab Seite 4.

Seltenes Leiden – Trächtigkeitstoxämie: Kaninchen sind dafür bekannt, dass sie sich regelmäßig und stark vermehren. Werden geschlechtsreife, nicht kastrierte Kaninchen zusammengehalten, können sie innerhalb eines Jahres mehrmals Junge bekommen. Immer wieder kommt es jedoch vor, dass eine Häsin im fortgeschrittenen Verlauf einer Trächtigkeit plötzlich erkrankt und verstirbt. Die Ursachen für diesen überraschenden Tod eines trächtigen Tieres können dabei sehr verschieden sein. Sie werden von Tiermedizinern unter dem Sammelbegriff der Trächtigkeitstoxämie oder auch Trächtigkeitstoxikose zusammengefasst. Das bedeutet, dass sich Giftstoffe (Toxine) unterschiedlichen Ursprungs im Blutkreislauf der Tiere ansammeln. Lesen Sie mehr über die heimtückische Krankheit, ihre Symptome und Behandlungsmöglichkeiten ab Seite 14.

„Spitznasen“ gehen, Köpfe kommen – Zwergwidder-Satin: In Gesprächen mit organisierten Rassekaninchenzüchtern wird immer einmal die Frage „Ja, brauchen wir die Rasse denn nun auch noch?“ aufgeworfen. Die Antwort darauf ist schnell gefunden. Alle gestandenen Züchter, die ihre Rasse gefunden haben, brauchen Zwergwidder-Satin ganz sicher nicht. Aber: Es gibt in unserer Gesellschaft nicht nur organisierte Rassekaninchenzüchter. Sehr viele, gerade junge Menschen beschäftigen sich in ihrer Freizeit mit der Zucht von Kaninchen. Die Verpaarung der Tiere erfolgt nach bestimmten, selbst gesetzten Prämissen und Zielvorstellungen. Dort werden in erster Linie Zwergkaninchen gehalten. Viele dieser Züchter folgen Kombinationen von Merkmalen, die unser Standard nicht kennt oder – wie mit den Löwenköpfchen – erst kürzlich, aber sehr spät aufnahm. So gibt es die sogenannten „Löffelohrzwerge“ (Kaninchen mit verbreiterten und besonders kräftig strukturierten Ohrmuscheln), viele Kombinationen von Zwergkaninchen und Zwergwiddern mit abweichenden Fellhaarstrukturen, wie Cashmere- (Zwergfuchs), Angora-, Rex-, Mähnen oder Satinhaar. Alle sind auch Bestandteil des Europastandards. Nur die Zwergwidder-Satin wurden offenbar vergessen. Nun stellt sich die Frage: Warum sollen alle diese Rassen außerhalb unseres Verbandes gezüchtet werden? Denn gezüchtet werden sie, ob wir es wollen oder nicht. Zwergwidder-Satin gehören zu denen, die seit mindestens 30 Jahren in solchen „Hobbyzuchten“ betreut werden. Lesen Sie mehr über die Neuzüchtung Zwergwidder-Satin ab Seite 28.

Zuchttierbestandserfassung: Wie ist der Stand der Dinge im großen Spektrum der Kaninchenrassen? Welche Rassen haben sich konsolidiert, welche müssen weiterhin sinkende Zuchten ausweisen? Welche Rassen sind besonders beliebt? Die Übersicht der jüngsten Zahlen ab Seite 38 verschafft einen genauen Überblick.

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