1 Half Banner Top

2 Full Banner Top / 3 Super Banner Top

Aktuelle Ausgabe

Ausgabe 03|2019

27.02.2019

Unsere Themen:

Edel im Typ, stark im Profil – Deutsche Kleinwidder, Teil 2: Henry Majauras Betrachtung der Deutschen Kleinwidder geht diesmal detailliert auf die unterschiedlichen Farbenschläge und deren Zuchtstand in den vergangenen zehn Jahren ein. Deutsche Kleinwidder haben sich in den 50 Jahren ihrer Rassegeschichte ihren festen Platz im Herzen der Züchter erobert. Leider geht ihr Bestand aber überdurchschnittlich stark zurück, auch, weil sich viele Züchter – vorrangig wohl aus Alters- oder Platzgründen – den Zwergwiddern zuwenden. Die Rasse ist bekannt für ihr ruhiges, zutrauliches Wesen und ihre sehr guten Zucht- und Leistungseigenschaften. Deutsche Kleinwidder werben heute mit einer Vielzahl von Farbenschlägen für sich. Wünschen wir der Rasse und ihren Freunden, dass der Abwärtstrend der vergangenen Jahre zum Stillstand kommt. Lesen Sie mehr ab Seite 8.

Schön war’s! – 27. Bundes-Rammlerschau 2019 in Halle: Die Halle Messe gehörte am ersten Februarwochenende den Rasse-Kaninchenzüchtern, und der Ausrichter, der Landesverband Sachsen-Anhalt, setzte in der Art der Vorbereitung und Durchführung dieser Großschau wahrlich Maßstäbe. Die Schautage – das von allen gespannt erwartete große Ganze – waren von der Besucherverpflegung bis zur Helferversorgung, vom Ambiente bis zum Angebot, vom Rassespektrum bis zum Tierverkauf und vom Einsetzen bis zum Ausstallen – ein großes Erlebnis mit vielen Facetten. Bevor unsere Berichterstattung in die Analyse der Details geht, laden wir Sie ab Seite 4 zu einem Rückblick in Bildern ein.

Typsache – Gedanken um die Weiterentwicklung des Standards und der Rassekaninchenzucht: Aller Skepsis zum Trotz ist die Einführung und Umsetzung des Standards 2018 in der Bewertungspraxis recht reibungslos verlaufen und hat sich zu einem einprägsamen Nachschlagewerk gemausert. Sicher werden nun aber weder die Züchter noch die Mitglieder der Standard-Fachkommission in Selbstgefälligkeit erstarren und bis zur nächsten Auflage wieder 14 Jahre vergehen lassen. Naturgemäß gibt es bereits jetzt Wünsche nach Ergänzungen, Änderungen oder Streichungen. Besonders kontrovers wurden im Vorfeld das Pro und Kontra des „Ohrenmessens“ bei allen Rassen diskutiert. Letztlich ist im Standard eine salomonische Lösung gewählt worden. Das Thema aber hat den Thüringer Preisrichter Herbert Sillmann dazu veranlasst, über einen Beitrag verstärkt auf die Beurteilung des Rassetyps hinzuweisen. „Ja, ich gehe so weit, dass man darüber beraten sollte, den Teil ,Rassetyp‘ von der Position ,Körperform und Bau‘ abzukoppeln, um den Freiraum einer eigenständigen Position zu schaffen.“ Lesen Sie ab Seite 42 mehr über Herbert Sillmanns Anregungen, die er mit handfesten Argumenten untermauert.

Ein mittelfränkisches Original – Im Gespräch mit Gerd Igel aus Herzogenaurach: Seine ersten selbst gezogenen Kaninchen wurden noch von seinem Vater bei einer Lokalschau 1972 präsentiert. Begonnen hatte Gerd Igels züchterische Karriere schon 1969 mit dem zufälligen Gewinn eines Pärchens Lohkaninchen, schwarz, bei einer Ausstellung in Herzogenaurach. Der Energieanlagenelektroniker, Jahrgang 1961, ist mittlerweile mehrfacher Europa-, Landes-(Club-) und Bezirks-(Club-)Meister. Verschrieben hat er sich vor allem Lohkaninchen, braun, und Kleinsilber, blau. Doch auch Farbenzwerge – natürlich lohfarbig braun – und seit Neuestem Sallander – bevölkern seine Stallungen. Im Gespräch mit der Kaninchenzeitung lässt er unsere Leser ab Seite 30 offen und ehrlich, aber auch pragmatisch – ganz so, wie es seine Art ist – am großen Erfahrungsschatz seiner züchterischen Laufbahn teilhaben.

Neugierig geworden? Dann bestellen Sie doch unser Testabo!

Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich mit unseren Nutzungsbedingungen einverstanden.

Erfahren Sie mehr