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Weißgrannen havannafarbig

Weißgrannen (havannafarbig) © Kaninchenzeitung

Herkunft:

Deutschland um 1950 (Herauszüchterin Käthe Geißler)

Abteilung II: Mittelgroße Rassen

Weißgrannen (WG)

Bewertungsskala

Punkte
1. Gewicht 20
2. Körperform, Typ und Bau 20
3. Fellhaar 15
4. Deckfarbe 15
5. Abzeichen 15
6. Unterfarbe 10
7. Pflegezustand 5
  100

Gewichtsbewertung

2,50 bis 2,75 bis 3,00 bis 3,25 bis 3,50 über 3,50 Höchstgewicht
15 16 17 18 19 20 4,25 kg

1. Gewicht

Normalgewicht über 3,50 kg. Mindestgewicht 2,50 kg. Höchstgewicht 4,25 kg.

2. Körperform, Typ und Bau

Der Körper ist gedrungen, walzenförmig, mit breiter Brust und gut abgerundeter Hinterpartie. Die Rückenlinie verläuft ebenmäßig. Die Läufe sind mittellang, ge-rade und kräftig. Der Kopf ist kurz mit breiter Stirn- und Schnauzpartie und ist dicht am Körper angesetzt. Die Ohren sind kräftig im Gewebe; sie entsprechen in ihrer Länge der Körpergröße. Die Häsin zeigt einen feineren Körperbau und ist möglichst wammenfrei. Bei älteren Häsinnen ist eine kleine gut geformte Wamme erlaubt.

Leichte und schwere Fehler: Siehe »Allgemeines«.

3. Fellhaar

Das Fellhaar ist mittellang, dicht im Unterhaar und mit einer gleichmäßigen Be-grannung versehen. Die Ohren sind gut behaart.

Leichte und schwere Fehler: Siehe »Allgemeines«.

4. Deckfarbe

Anerkannt sind die Farbenschläge schwarz, blau und havannafarbig. Die Deckfarbe des Rumpfes, des Kopfes, der Ohren und der Läufe ist tiefglän-zend schwarz, blau bzw. havannafarbig. Die Bauchdecke, die Innenseite der Läufe und die Blumenunterseite sind weiß. Die Schoßflecken am Bauch sind dunkel getönt. Die Augenfarbe ist bei den schwarzen Tieren dunkelbraun, bei den blauen Tieren blaugrau und bei den havannafarbigen Tieren braun, leicht rot durchscheinend. Die Krallen sind dunkelhornfarbig.

Leichte Fehler: Melierte Schnauze. Etwas kräftige weiße Bespitzung der Brust oberhalb der Abzeichen. Leicht mit weißen Haaren durchsetzte Deckfarbe an Oberkörper, Kopf und Ohren. Etwas matte oder stumpfe Deckfarbe. Leichter Rostanflug. Leichte Abweichungen von der geforderten Augen- oder Krallenfarbe.
Schwere Fehler:
Stark durchsetzte Deckfarbe am Oberkörper (Silberung). Sichtbar weiße Flecken oder Büschel in der Decke. Gänzlich weiße Brust. Starker Rostanflug. Andere als die vorgeschriebene Augenfarbe. Zweierlei Krallenfarbe oder pigmentlose (weiße) Krallen.

5. Abzeichen

Als Abzeichen gelten die weiße Einfassung Nasenlöcher, die weiße Augenein-fassung, diese soll die Augen gleichmäßig breit geschlossen umgeben, die weiße Einfassung der Kinnbacken und Ohren, die beiden weißen Flecken am Ohrenan-satz sowie die weiße Rumpfbegrannung. Der nicht zu große Keil im Nacken ist silbergrau bis weiß. Die Innenseite der Hinterläufe ist weiß. Die Zehen der Vor-derläufe heben sich als helle bis weiße Punkte von der dunklen Deckfarbe gut ab. Die weiß gespitzten Grannenhaare sollen seitlich um den ganzen Körper - einschließlich Brust, Hinterpartie und Vorderläufen und möglichst bis zur Rumpf-mitte hochgezogen - das Deckhaar stark überragen; sie sollen gleichmäßig ver-teilt sein. Je ausgeprägter die langen, weiß gespitzten Grannen in Erscheinung treten, umso stärker ist der Kontrast.

Leichte Fehler: Schwache, nicht scharf abgegrenzte Abzeichen, Ohrenflecke, Nasenlöchereinfassung, Kinnbacken oder Ohreneinfassung. Schwache, un-gleichmäßige Verteilung der weißen Grannenspitzen. Leichte Unterbrechung der Augen- oder der Kinnbackeneinfassung. Ungleichmäßig geformte Augeneinfas-sung.
Schwere Fehler:
Insgesamt zu schwach ausgeprägte Abzeichen, fehlende Augen-, Kinnbacken- oder Ohreneinfassung. Zu stark verschwommene Abgrenzung der Abzeichen.

6. Unterfarbe

Die Unterfarbe ist am ganzen Körper, eingeschlossen die Bauchunterfarbe, rein dunkelblau. Die Unterfarbe an der Blumenunterseite bleibt unberücksichtigt.

Leichte Fehler: Helle oder durchsetzte Unterfarbe. Bauchunterfarbe nur im Brust- und Schoßbereich.
Schwere Fehler:
Stark weiße Durchsetzung der Unterfarbe. Gänzlich weiße Unterfarbe. Gänzliches Fehlen der blauen Bauchunterfarbe.

7. Pflegezustand

Nur in hervorragendem Pflegezustand werden die Tiere zur Bewertung zugelassen. Es obliegt deshalb dem Züchter, seine Tiere mit Fleiß und Geschick gebührend vorzubereiten. Hierzu gehören: saubere Läufe, Ohren und Geschlechtspartie, gut beschnittene und reinliche Krallen usw.
Anmerkung: Da ein guter Pflegezustand die absolute Voraussetzung eines jeden Ausstellungstieres ist, wird in dieser Position keine positive Bemerkung gegeben.

Leichte Fehler: Leichter Stallschmutz, geringfügig unsaubere Ohren oder Geschlechtsteile; lange Krallen. Leichte Filzbildung bei Normal-, Haarstruktur- und Kurzhaarrassen.
Schwere Fehler: Stark verschmutzte Tiere. Starke Filzbildung bei Normalhaar-, Haarstruktur- und Kurzhaarrassen.

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