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Klein-Rexe schwarz (2015)

Herkunft:

XXX

Abteilung XXX

Klein-Rexe (KlRex) schwarz

Bewertungsskala

Punkte
1. Gewicht 20
2. Körperform, Typ und Bau 20
3. Fellhaar 15
4. Kopf und Ohren 15
5. Deckfarbe und Gleichmäßigkeit 15
6. Unterfarbe 10
7. Pflegezustand 5
  100

Gewichtsbewertung

1,70 bis 1,85 bis 2,0 bis 2,50bis 2,75 Höchstgewicht
17 18 19 2019 2,75 kg

1. Gewicht

Normalgewicht 2,00 bis 2,50 kg. Mindestgewicht 1,70 kg. Höchstgewicht 2,75 kg. 

2. Körperform, Typ und Bau

Infolge der Kurzhaarigkeit treten die einzelnen Körpermerkmale schärfer in Erscheinung als bei den normalhaarigen Kleinrassen. Dies ist bei der Beurteilung der Form zu berücksichtigen.
Der Körper ist leicht gedrungen, vorne und hinten möglichst gleichmäßig breit; die Rü-ckenlinie ist hinten gut abgerundet. Der Kopf erscheint ein wenig länglich, Stirn und Schnauzenpartie sind jedoch breit, die Backen kräftig, dem Kleinrextyp entsprechend. Die Ohren werden straff aufgerichtet getragen; sie sind stabil und fest im Gewebe. Die ideale Ohrenlänge liegt bei 8,00 bis 9,00 cm.
Die Läufe sind kräftig und in ihrer Länge dem Kleinrextyp angepasst, die Blume liegt fest am Körper an. Der Körper der Häsin unterscheidet sich von dem des Rammlers kaum und ist wammenfrei.

Leichte Fehler: Siehe »Allgemeines«. Leichte Abweichungen vom Typ, insbesondere verjüngte oder leicht gestreckte Form. Vom Ideal bis zur Höchst- bzw. Mindestlänge etwas abweichende Ohrenlänge. Wammenansatz bei der Häsin.
Schwere Fehler:
Siehe »Allgemeines«. Insbesondere stark vom Typ abweichender schmaler und langgestreckter Rumpf, stark vom Rasse- bzw. Geschlechtstyp abwei-chende Kopfbildung. Ohrenlänge unter 7,00 cm und über 10,00 cm.

3. Fellhaar

Das Fellhaar ist sehr dicht und besitzt ein auf dem Haarboden fast senkrecht stehendes Haar, das auf der Rückenmitte eine Länge von 16 - 20 mm haben soll. Die einzelnen Haare dürfen weder wellig sein, noch Locken bilden. Sie müssen über eine genügende Stabilität verfügen. Wenn man mit der flachen Hand gegen den Strich über das Fell streicht, sollen die Haare fast senkrecht stehen bleiben oder nur langsam in ihre Aus-gangslage zurückgehen. Bleiben sie nach dem Streichen gegen den Strich liegen, so ist dies ein Anzeichen von geringer Fellhaardichte. Die feinen, nicht gekrümmten Gran-nenhaare sollen mit dem Unterhaar in gleicher Höhe abschließen. Die Grannenspitzen dürfen aus dem Wollhaarflaum höchstens 1 mm herausragen. Der Nackenkeil sei mög-lichst klein und lockenfrei, doch werden sich wellige oder lockige Haare im Nackenkeil und am Bauch (Geschlechtspartie) nicht vermeiden lassen. Je glatter die Nackenpartie, desto besser die Haarstruktur auch auf den übrigen Körperpartien und desto wertvoller das Fellhaar. Die Ohren sind gut behaart.

Leichte Fehler: Siehe »Allgemeines«. Ferner Besonderheiten zum Fellhaar der Kurzhaarrassen: Leichte Wirbel- oder Lockenbildung in der Decke (ausgenommen Keil und Bauch); leicht überstehende Grannen; wenig Unterhaardichte, schwache Fellhaarstruk-tur, schwach behaarte Ohren, wenig Spürhaare.
Schwere Fehler:
Siehe »Allgemeines«. Ferner Besonderheiten zum Fellhaar der Kurzhaarrassen: Zu kurzes oder zu langes Haar; sehr lange Begrannung; starke Wirbel oder Lockenbildung in der Decke. Nicht überdeckbare Kahlstellen am Sprunggelenk bei ausgestrecktem Hinterlauf. Gänzlich fehlende Spürhaare.

4. Kopf und Ohren

Der Kopf ist ein wenig länglich, Stirn und Schnauzenpartie sind breit, die Backen kräftig. Die Ohren werden straff aufgerichtet getragen, sie sind kräftig und fest im Gewebe. In der Länge und Breite müssen sie der Körpergröße entsprechen, doch erscheinen sie wegen des kürzeren Fellhaares etwas länger als bei den entsprechenden Normalhaarrassen.

Leichte Fehler: Nicht entsprechend ausgeprägte Kopfbildung. Dünne, faltige Ohren; kurze oder lange, nicht der Körpergröße und dem Typ entsprechende Ohren.
Schwere Fehler:
Stark vom Rasse- bzw. Geschlechtstyp abweichende Kopfbildung. Gänzlich abweichende Trageweise der Ohren.

5. Deckfarbe und Gleichmäßigkeit

Die Deckfarbe ist schwarz und glänzend. Die Augen sind dunkelbraun, die Krallen schwarzbraun.
Die Deckfarbe soll sich gleichmäßig über den ganzen Körper erstrecken; sie darf am Bauch etwas matter sein.

Leichte Fehler: Etwas matte Deckfarbe (Farbverblassung). Leichte Farbabweichung. Leichter grauer oder brauner Anflug. Leichte Durchsetzung der Deckfarbe mit andersfarbigen Haaren.
Schwere Fehler: Stark weiß durchsetzte Deckfarbe, auch an den Ohren; weiße Flecken. Andere als braune Augenfarbe. Zweierlei oder pigmentlose Krallen.

6. Unterfarbe

Die Unterfarbe ist dunkelblau; sie soll intensiv ausgeprägt sein und bis auf den Haarboden reichen.

Leichte Fehler: Am Boden aufgehellte Unterfarbe; leicht durchsetzte Unterfarbe; bräunlicher Anflug unter der Decke; angedeutete Zwischenfarbe.
Schwere Fehler:
Stark weiß durchsetzte, stark aufgehellte oder unreine Unterfarbe; starker brauner Anflug unter der Decke. Ausgeprägte Zwischenfarbe.

7. Pflegezustand

Nur in hervorragendem Pflegezustand werden die Tiere zur Bewertung zugelassen. Es obliegt deshalb dem Züchter, seine Tiere mit Fleiß und Geschick gebührend vorzubereiten. Hierzu gehören: saubere Läufe, Ohren und Geschlechtspartie, gut beschnittene und reinliche Krallen usw.
Anmerkung: Da ein guter Pflegezustand die absolute Voraussetzung eines jeden Ausstellungstieres ist, wird in dieser Position keine positive Bemerkung gegeben.

Leichte Fehler: Leichter Stallschmutz, geringfügig unsaubere Ohren oder Geschlechtsteile; lange Krallen. Leichte Filzbildung bei Normal-, Haarstruktur- und Kurzhaarrassen.
Schwere Fehler: Stark verschmutzte Tiere. Starke Filzbildung bei Normalhaar-, Haarstruktur- und Kurzhaarrassen.

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