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Klein-Rexe königsmantelgescheckt schwarz-gelb* (2017)

Herkunft:

XXX

Abteilung XXX

Klein-Rexe (KlRex) königsmantelgescheckt schwarz-gelb

Bewertungsskala

Punkte
1. Gewicht 20
2. Körperform, Typ und Bau 20
3. Fellhaar 15
4. Mantelzeichnug 15
5. Farbzeichnungsmuster 15
6. Farbe 10
7. Pflegezustand 5
  100

Gewichtsbewertung

1,70 bis 1,85 bis 2,0 bis 2,50bis 2,75 Höchstgewicht
17 18 19 2019 2,75 kg

1. Gewicht

Normalgewicht 2,00 bis 2,50 kg. Mindestgewicht 1,70 kg. Höchstgewicht 2,75 kg. 

2. Körperform, Typ und Bau

Infolge der Kurzhaarigkeit treten die einzelnen Körpermerkmale schärfer in Erscheinung als bei den normalhaarigen Kleinrassen. Dies ist bei der Beurteilung der Form zu berücksichtigen.
Der Körper ist leicht gedrungen, vorne und hinten möglichst gleichmäßig breit; die Rü-ckenlinie ist hinten gut abgerundet. Der Kopf erscheint ein wenig länglich, Stirn und Schnauzenpartie sind jedoch breit, die Backen kräftig, dem Kleinrextyp entsprechend. Die Ohren werden straff aufgerichtet getragen; sie sind stabil und fest im Gewebe. Die ideale Ohrenlänge liegt bei 8,00 bis 9,00 cm.
Die Läufe sind kräftig und in ihrer Länge dem Kleinrextyp angepasst, die Blume liegt fest am Körper an. Der Körper der Häsin unterscheidet sich von dem des Rammlers kaum und ist wammenfrei.

Leichte Fehler: Siehe »Allgemeines«. Leichte Abweichungen vom Typ, insbesondere verjüngte oder leicht gestreckte Form. Vom Ideal bis zur Höchst- bzw. Mindestlänge etwas abweichende Ohrenlänge. Wammenansatz bei der Häsin.
Schwere Fehler:
Siehe »Allgemeines«. Insbesondere stark vom Typ abweichender schmaler und langgestreckter Rumpf, stark vom Rasse- bzw. Geschlechtstyp abweichende Kopfbildung. Ohrenlänge unter 7,00 cm und über 10,00 cm.

3. Fellhaar

Das Fellhaar ist sehr dicht und besitzt ein auf dem Haarboden fast senkrecht stehendes Haar, das auf der Rückenmitte eine Länge von 16 - 20 mm haben soll. Die einzelnen Haare dürfen weder wellig sein, noch Locken bilden. Sie müssen über eine genügende Stabilität verfügen. Wenn man mit der flachen Hand gegen den Strich über das Fell streicht, sollen die Haare fast senkrecht stehen bleiben oder nur langsam in ihre Aus-gangslage zurückgehen. Bleiben sie nach dem Streichen gegen den Strich liegen, so ist dies ein Anzeichen von geringer Fellhaardichte. Die feinen, nicht gekrümmten Gran-nenhaare sollen mit dem Unterhaar in gleicher Höhe abschließen. Die Grannenspitzen dürfen aus dem Wollhaarflaum höchstens 1 mm herausragen. Der Nackenkeil sei mög-lichst klein und lockenfrei, doch werden sich wellige oder lockige Haare im Nackenkeil und am Bauch (Geschlechtspartie) nicht vermeiden lassen. Je glatter die Nackenpartie, desto besser die Haarstruktur auch auf den übrigen Körperpartien und desto wertvoller das Fellhaar. Die Ohren sind gut behaart.

Leichte Fehler: Siehe »Allgemeines«. Ferner Besonderheiten zum Fellhaar der Kurzhaarrassen: Leichte Wirbel- oder Lockenbildung in der Decke (ausgenommen Keil und Bauch); leicht überstehende Grannen; wenig Unterhaardichte, schwache Fellhaarstruk-tur, schwach behaarte Ohren, wenig Spürhaare.
Schwere Fehler:
Siehe »Allgemeines«. Ferner Besonderheiten zum Fellhaar der Kurzhaarrassen: Zu kurzes oder zu langes Haar; sehr lange Begrannung; starke Wirbel oder Lockenbildung in der Decke. Nicht überdeckbare Kahlstellen am Sprunggelenk bei ausgestrecktem Hinterlauf. Gänzlich fehlende Spürhaare.

4. Mantelzeichnung

Hier gilt die Beschreibung der Zeichnung der Mecklenburger Schecken mit folgenden besonderen Abweichungen: Der Kopf ist überwiegend von der Zeichnungsfarbe erfasst, die Ohren sind völlig mit der Zeichnungsfarbe bedeckt. Der Stirnfleck soll, muss aber nicht vorhanden sein. Ein etwas grober Stirnfleck sowie farbige Schecken-Punkte an Unterkiefer und Kehle bleiben unberücksichtigt. Bis zu drei kleine freistehende Farbfle-cken auf der Brust werden toleriert.

Leichte Fehler: Hier gilt die Beschreibung der leichten Fehler der Mecklenburger Schecken mit den in der Positionsbeschreibung genannten Abweichungen. Zusätzlich gelten als leichte Fehler: Vier oder fünf kleine Farbflecken auf der Brust..
Schwere Fehler:
Hier gilt die Beschreibung der schweren Fehler der Mecklenburger Schecken mit den in der Positionsbeschreibung genannten Abweichungen. Zusätzlich gelten als schwere Fehler: Gänzlich mit Zeichnungsfarbe bedeckter Kopf. Mehr als fünf kleine Farbflecken oder starkes Vorherrschen der Zeichnungsfarbe auf der Brust.

5. Farbzeichnungsmuster

Das Farbzeichnungsmuster ist geprägt durch die gepardenartigen Punkte und Striche und deren Verteilung in der Mantelzeichnung an Kopf und Rumpf. Die Grundfarbe ist gelb, die schwarzen Punkte und Striche sind gleichmäßig über den gesamten farbigen Bereich gepardenartig verteilt. Die Punkte dürfen miteinander verbunden sein, sollen aber keine Farbfelder wie bei der Japanerzeichnung zeigen.
Eine gespaltene Zeichnung im Gesichtsbereich des Tieres ist erlaubt, wird aber nicht angestrebt. Die Kopfzeichnung ist umso besser, je bunter der Kopf erscheint.

Leichte Fehler: Ungleichmäßige Farbzeichnungsmuster in der Mantelzeichnung. Et-was größere Bereiche ohne schwarze Zeichnung oder etwas große schwarze Zeichnungsfelder. Ausgeprägter Spaltkopf (Japanerzeichnung).
Schwere Fehler: Nur eine Zeichnungsfarbe an Kopf oder an mehr als einem Viertel des Rumpfes (nur gelb oder nur schwarz). Sehr grob zusammenhängende schwarze Zeichnungsmuster oder ausgeprägte Streifenbildung am Rumpf (Japanerzeichnung). Vorherrschen der schwarzen Zeichnungsfarbe.

6. Farbe

Die königsmantelgescheckten Klein-Rexe sind dreifarbig. Über der weißen Grundfarbe liegt die gelbe Mantelzeichnung mit ihren charakteristischen schwarzen Punkten und Strichen, die sehr gut sichtbar sind. Die gelbe Farbe darf in ihrer Intensität variieren. Intensives Gelb oder Cremegelb führen im Zusammenwirken mit den schwarzen Punk-ten zu mehr oder weniger Kontrast, beides ist gleichwertig. Die gelben und schwarzen Farbbereiche sind frei von weißen Durchsetzungen.
Die Augenfarbe ist dunkelbraun. Die Krallen sind pigmentlos (weiß).

Leichte Fehler: Leichte Durchsetzung der Farbbereiche mit weißen Haaren. Eine ein-zelne farbige Kralle (0,5 Punkte).
Schwere Fehler:
Starke Durchsetzung der Farbbereiche mit weißen Haaren. Starke Durchsetzung der Unterfarbe. Andere als die geforderte Augenfarbe. Mehr als eine farbige oder gefleckte Kralle.

7. Pflegezustand

Nur in hervorragendem Pflegezustand werden die Tiere zur Bewertung zugelassen. Es obliegt deshalb dem Züchter, seine Tiere mit Fleiß und Geschick gebührend vorzubereiten. Hierzu gehören: saubere Läufe, Ohren und Geschlechtspartie, gut beschnittene und reinliche Krallen usw.
Anmerkung: Da ein guter Pflegezustand die absolute Voraussetzung eines jeden Ausstellungstieres ist, wird in dieser Position keine positive Bemerkung gegeben.

Leichte Fehler: Leichter Stallschmutz, geringfügig unsaubere Ohren oder Geschlechtsteile; lange Krallen. Leichte Filzbildung bei Normal-, Haarstruktur- und Kurzhaarrassen.
Schwere Fehler: Stark verschmutzte Tiere. Starke Filzbildung bei Normalhaar-, Haarstruktur- und Kurzhaarrassen.

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