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3. Kurzhaarrassen

3. Kurzhaarrassen

Der Fellwert der Kurzhaarkaninchen wird in gleicher Weise wie jener der Normalhaarrassen beurteilt, wobei die spezifischen Rasseeigentümlichkeiten zu berücksichtigen sind. Das Fellhaar steht auf dem Haarboden senkrecht und muss auf der Mitte des Rückens etwa 17-20 mm lang sein. Das Unterhaar bildet einen sehr dichten "Wollhaarflaum". Das Deckhaar ist ebenfalls sehr dicht und überragt das Unterhaar kaum. Die sehr feinen, ebenfalls nicht gekräuselten Grannenhaare sollen in gleicher Höhe abgrenzen; die Grannenspitzen dürfen über das Deckhaar höchstens 1 mm hinausragen.

Infolge seiner sehr feinen Begrannung fühlt sich das Fellhaar der Kurzhaarkaninchen viel weicher, samtartiger an als das der Normalhaarkaninchen. Auch hier ist die Dichte des Unterwollhaares von entscheidender Bedeutung für die Gesamtbeurteilung der Qualität der Behaarung.

Als Fehler gelten sinngemäß die bei den Normalhaarrassen genannten Mängel. Insbesondere ist auch bei den Rexkaninchen darauf zu achten, dass gänzlich fehlende Spürhaare als schwerer Fehler zu beurteilen sind. Behaarungsfehler an den Hinterläufen sind bei den Rexen nur dann als schwerer Fehler zu bewerten, wenn die Kahlstelle bei gestrecktem Hinterlauf nicht mehr bedeckt wird. Starke Lockenbildung gilt auch bei den Rexrassen als schwerer Fehler

Pos. 3 – Fellhaar bei Rexekaninchen

Da bei allen Rexrassen – außer den Zwerg-Rexen – für die Positionen 2 und 3 die gleichen Anforderungen gelten, werden diese nachfolgend vorab dargestellt. Sie sind bei jeder Rexrasse entsprechend anzuwenden.

3. Fellhaar

Die folgenden Bestimmungen für das Fellhaar gelten ebenfalls für alle Rexrassen:

lnfolge seiner sehr feinen Begrannung fühlt sich das Fellhaar der Kurzhaarkaninchen viel weicher, samtartiger an als das der Normalhaarkaninchen (vgl. S. 32 :). Die Behaarung ist sehr dicht und besitzt ein auf dem Haarboden fast senkrecht stehendes Fellhaar, das auf der Rückenmitte eine Länge von 17-20 mm haben muss. Die einzelnen Haare dürfen weder wellig sein noch Locken bilden. Sie müssen über eine genügende Stabilität verfügen. Wenn man mit der flachen Hand gegen den Strich über das Fellhaar streicht, sollen sie fast senkrecht stehen bleiben oder nur langsam in ihre Ausgangslage zurückgehen. Bleiben die Haare nach dem Streichen gegen den Strich liegen, so ist dies ein Anzeichen von zu dünnem Fellhaar. Die feinen, nicht gekrümmten Grannenhaare sollen mit dem Unterhaar in gleicher Höhe abschneiden. Die Grannenspitzen dürfen aus dem Wollflaum höchstens 1 mm herausragen mit Ausnahme der Seitenspitzen bei den Loh-Rexen. Der Nackenkeil sei möglichst klein und lockenfrei. Doch werden sich wellige Haare im Nackenkeil und am Bauch (Geschlechtspartie) nicht vermeiden lassen. Je glatter die Nackenpartie, desto besser die Haarstruktur auch der übrigen Körperpartien und desto wertvoller das Fellhaar. Die Ohren sind gut behaart. Wird eine Kahlstelle am Sprunggelenk bei ausgestrecktem Hinterlauf überdeckt, so erfolgt kein Punktabzug wegen dieses Befunds.

Leichte Fehler: Siehe »Allgemeines«. Ferner Besonderheiten zum Fellhaar der Kurzhaarrassen: Leichte Wirbel- oder Lockenbildung in der Decke (ausgenommen Keil und Bauch); leicht überstehende Grannen; wenig Unterwolldichte, etwas dünnes Fellhaar, schwache Fellhaarstruktur, wenig behaarte Ohren, wenig Spürhaare.

Schwere Fehler: Siehe »Allgemeines«. Ferner Besonderheiten zum Fellhaar der Kurzhaarrassen: Zu kurzes oder zu langes Haar; sehr lange Begrannung; starke Wirbeloder Lockenbildung in der Decke. Nicht überdeckbare Kahlstellen am Sprunggelenk bei ausgestrecktem Hinterlauf und Kahlstellen an den Zehenballen der Vorderläufe. Gänzlich fehlende Spürhaare.

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