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Deutsche Großsilber graubraun

Deutsche Großsilber (graubraun) © Kanichenzeitung

Herkunft: Deutschland um 1910

Abteilung II: Mittelgroße Rassen

Deutsche Großsilber (DGrS), graubraun

Bewertungsskala

Punkte
1. Gewicht 20
2. Körperform, Typ und Bau 20
3. Fellhaar 15
4. Silberung und deren Gleichmäßigkeit 15
5. Deckfarbe und Gleichmäßigkeit 15
6. Unterfarbe 10
7. Pflegezustand 5
  100

* vgl. Bewertungsspiegel für die einzelnen Farbenschläge

Gewichtsbewertung

3,25 bis 3,50 bis 3,75 bis 4,00 bis 4,25 über 4,25 Höchstgewicht
15 16 17 18 19 20 5,25 kg

1. Gewicht

Normalgewicht über 4,25 kg. Mindestgewicht 3,25 kg. Höchstgewicht 5,25 kg.

2. Körperform, Typ und Bau

Der Körper ist, verglichen mit dem des Hellen Großsilbers etwas gestreckter, im übrigen aber gut ausgeglichen. Der Kopf ist kräftig und dicht am Rumpf angesetzt. Die Läufe sind stark und bewirken eine mittelhohe Stellung des Körpers. Die Ohren sind gut aufgesetzt und kräftig, ihre Größe entspricht dem Körper. Bei älteren Häsinnen ist eine kleine, gut geformte Wamme zulässig.

Leichte und schwere Fehler: Siehe »Allgemeines«.

3. Fellhaar

Das Fellhaar ist etwas kürzer als beim Hellen Großsilber, jedenfalls mittellang. Die Ohren sind gut behaart. Die Begrannung ist gleichmäßig abgegrenzt. Das Unterhaar ist gut ausgeprägt.

Leichte und schwere Fehler: Siehe »Allgemeines«.

4. Silberung und deren Gleichmäßigkeit

Die Silberung wird hervorgerufen durch einzelne, gleichmäßig verteilte, kurz gespitzte Deckhaare, die silberfarbig weiß erscheinen; sie soll am ganzen Körper - mit Ausnahme der Deckfarbe am Bauch, an der Unterseite der Blume und an den Innenseiten der Vorder- und Hinterläufe - vorhanden sein, so dass alle gesilberten Körperteile gleichmäßig wie von einem feinen reifartigen Überzug bedeckt erscheinen. Je nach Intensität ergibt sich eine schwache, mittlere oder helle Silberung. Die mittlere Silberung ist vorzuziehen.

Leichte Fehler: Etwas schwache oder starke Silberung; etwas grobe, lang gespitzte oder flockige Silberung. Ungleichmäßig verteilte Silberung.
Schwere Fehler:
Zu stark flockige Silberung. Gänzliches Fehlen von Silberung an einzelnen Körperteilen.

5. Deckfarbe und Gleichmäßigkeit

Die Deckfarbe ist graubraun-wildfarbig, der Ohrenrand ist schwarz gefärbt und sauber abgegrenzt. Die schwarz und weiß gespitzten Grannenhaare überragen die braunen Deckhaare und sollen am ganzen Körper im sichtbaren Bereich gleichmäßig vorhanden sein. Die Deckfarbe am Bauch, an der Unterseite der Blume und an den Innenseiten der Vorder- und Hinterläufe ist weiß. Die Augenfarbe ist braun, die Krallen sind dunkelhornfarbig.

Leichte Fehler: Etwas stumpfe, glanzlose Deckfarbe; im Vergleich zum Körper etwas heller oder dunkler Kopf, helle oder dunkle Ohren, Brust, Vorderläufe oder Blumenoberseite; leichter Rostanflug. Schmaler oder durch Ein- oder Ausläufer unsauber abgegrenzter Ohrenrand. Etwas abweichende, cremefarbig angedeutete Bauchdeckfarbe. Etwas hellere Krallenfarbe.
Schwere Fehler:
Weiße Flecken oder Büschel in der Deckfarbe oder im Ohrenrand. Starker Rostanflug. Stark andersfarbige, lohfarbige oder braune Bauchdeckfarbe, Blumenunterseite oder Innenseiten der Läufe. Zweierlei oder andere als die geforderte Augen- oder Krallenfarbe.

6. Unterfarbe

Die Zwischenfarbe ist leuchtend rotbraun ca. 8 mm breit und klar abgegrenzt. Über der Zwischenfarbe liegt ein etwa 2 mm breiter dunkler Streifen. Die Unterfarbe ist dunkelblau. Die Bauchunterfarbe ist ebenfalls dunkelblau; die Unterfarbe an der Blumenunterseite bleibt unberücksichtigt.

Leichte Fehler: Schwache Zwischenfarbe. Leicht durchsetzte oder zum Haarboden aufhellende Unterfarbe. Bauchunterfarbe nur im Brust- und Schoßbereich. Schwache oder fehlende Unterfarbe im Bereich des Afters und an den Innenseiten der Hinterläufe.
Schwere Fehler:
Gänzlich fehlende Zwischenfarbe. Stark durchsetzte Unterfarbe; rein weiße Unterfarbe am Haarboden. Gänzliches Fehlen der blauen Bauchunterfarbe.

7. Pflegezustand

Nur in hervorragendem Pflegezustand werden die Tiere zur Bewertung zugelassen. Es obliegt deshalb dem Züchter, seine Tiere mit Fleiß und Geschick gebührend vorzubereiten. Hierzu gehören: saubere Läufe, Ohren und Geschlechtspartie, gut beschnittene und reinliche Krallen usw.
Anmerkung: Da ein guter Pflegezustand die absolute Voraussetzung eines jeden Ausstellungstieres ist, wird in dieser Position keine positive Bemerkung gegeben.

Leichte Fehler: Leichter Stallschmutz, geringfügig unsaubere Ohren oder Geschlechtsteile; lange Krallen. Leichte Filzbildung bei Normal-, Haarstruktur- und Kurzhaarrassen.
Schwere Fehler: Stark verschmutzte Tiere. Starke Filzbildung bei Normalhaar-, Haarstruktur- und Kurzhaarrassen.

Aktuelle Ausgabe

Ausgabe 06|2017
Veröffentlicht am 02. Juni 2017

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